Sensation im Herzschlagfinale

Mittwoch 16. April 2014 von Sebastian

Durch einen Sieg gegen den Tabellenführer Dresden Löbtau gelingt der 3. Mannschaft sensationell der Klassenerhalt

Vor dem letzten Spiel der Saison sah es für uns wirklich nicht gut aus. Schließlich standen wir seit Ende der Hinrunde und damit an 13 von 18 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz. Durch die unheimlichen Serien der Konkurrenz waren wir fast schon raus und es haben wohl nur noch die kühnsten Optimisten an den Klassenerhalt für die Weißiger geglaubt. Denn trotz zweier Siege in den letzten beiden Spielen sah es nicht gut aus. Schließlich mussten wir einen hohen Sieg gegen Löbtau vorlegen, die seit September in der 2. Stadtklasse ungeschlagen gewesen sind. Außerdem durfte es im Spiel der punktgleichen Konkurrenten Dresden-Mitte gegen Zschachwitz kein Unentschieden geben und der Tabellenletzte Hellerau musste auch noch AOK auswärts schlagen. Dünnes Eis.

In das entscheidende letzte Punktspiel der Saison ging es in gewohnter Weise nicht komplett – Denn mit Holm, Ronny und UweH fehlten gleich drei Spieler. Es war die Gelegenheit die starken Trainingsleistungen und tollen Wettkampf-Ergebnisse unserer Schüler Joshua und Nick zu belohnen und sie erstmals bei den Herren der dritten Mannschaft einzusetzen. Um es alle Zweifel auszuräumen: Obwohl Löbtau vor dem Spiel einen Spieler nach oben abgeben musste, waren sie nicht zum trainieren in unsere schöne Halle gekommen. Die wollten auch gewinnen und haben verbissen, hart aber stets fair um jeden Punkt gekämpft. Doch es folgte die wohl beste Saisonleistung der Weißiger Mannschaft. Lars und UweK setzten sich knapp aber verdient im fünften Satz gegen Schneider und Schiemann durch, Julian und Sebbl verzockten sich am sicheren Spiel von Fasold und Drittel während die Youngsters mit starken Spielzügen das Publikum begeisterten. Und auch in der Einzelrunde lief es wie geschmiert. Nachdem Lars völlig überraschend bei den Stadteinzelmeisterschaften doch nicht auf dem Treppchen stand, zeigte er eine Leistungsexplosion und fertigte seine Gegner Fasold und Schneider klar ab. Auch Julian war der unbedingte Willen anzumerken. In einem Marathon-Match behielt er die Nerven und Übersicht, um ein ums andere mal seinen Anti-Gegner Fasold nach gefühlten zweihundert Ballwechseln zum Fehler zu zwingen. Im zweiten Spiel unterlag Julian nach 0:2 Rückstand knapp im fünften Satz. Das bedeutete fasst die volle Ausbeute im oberen Paarkreuz. Stark gekämpft hatte auch Friedbert, der plötzlich völlig frei und vor allem überzeugend aufspielte um seine beiden Spiele zu gewinnen. Schönes Ding. UweK spielte diesmal im mittleren Paarkreuz, und das nicht schlecht. Aber er ließ es in seinem ersten Spiel trotz toller Spielzüge an der letzten Konsequenz missen. Sein zweites Spiel fand ohne ihn statt, quasi. Die Luft war einfach raus. Punkteteilung in der Mitte. Im unteren Paarkreuz konnten Joshua und Nick beachtliche drei Punkte holen. Dabei zeigten sie mit schönem offensiven Tischtennis, ihre technischen Möglichkeiten. Doch diese Siege hatten sie sich hart erkämpft, denn Löbtau glänzte mit Defensivqualitäten, schöner Übersicht und knallharten Unterschnitt. Es waren sehr spannende Spiele mit schönem Tischtennis.

Am Ende stand ein verdienter 10:5 Sieg für Weißig fest. Doch die eigentlichen Gewinner des Abends waren wohl Holm und seine fleißigen Helfer Ronny, Fred und Moritz. Denn nur

durch deren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz können wir Schüler- und Jugendspielern regelmäßiges Tischtennistraining und Punktspiele unter professionellen Bedingungen bieten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle! Und so standen wir nach dem nervenaufreibenden Spiel am Ende alle zusammen, nur richtig freuen konnten wir uns trotz der tollen Leistung nicht. Denn die Konkurrenz spielte erst am nächsten Tag. Nach 24 Stunden wussten wir, dass sich Mitte gegen Zschachwitz mit 9:6 aus der Affäre gezogen hatte. Das ging gerade noch mal gut. Nun stand noch das Ergebnis von Hellerau gegen AOK aus. Es war nicht zu fassen, auch in diesem Spiel hatten wir Glück, denn Hellerau zeigte als feststehender Absteiger Moral und siegte mit 13:2. Ganz starke Leistung! Damit geht eine abenteuerliche Saison zu Ende, in der wir uns ohne Not selbst in den Abstiegskampf gespielt hatten. Man denke nur daran wie oft wir nicht vollständig waren und an die zwei fest eingeplanten Siege gegen Reick, in denen wir uns selbst um die Punkte gebracht haben. Der Blick auf die parallele Staffel, zeigt ausgeglichen und stark unsere Staffel dieses Jahr besetzt war. Dort sind die letzten drei Mannschaften mit 5:31, 5:31 und 7:29 abgestiegen sind. Wir hätten uns dagegen nicht beklagen dürfen wenn wir mit 14:22 Punkten abgestiegen wären. Wahnsinn. Platz 4 bis 10 hatte in unserer Staffel fast ein Leistungsniveau.

Vielleicht richten wir deswegen in der punktspielfreien Zeit einen kleinen „Absteiger-Cup“ aus zu dem wir Trachenberge, Reick, Mitte, Zschachwitz, AOK und Hellerau einladen.

2014-04-16 - SG Weißig 3 gegen Motor Trachenberge Tischtennis

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SG Weißig 4 macht den Aufstieg quasi klar

Donnerstag 30. Januar 2014 von Sebastian

Durch ein hart umkämpftes Unentschieden sichert die 4. Mannschaft den goldigen Vorsprung auf die Konkurrenz

Zum Spitzenspiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten hatten sich beide Mannschaften viel vorgenommen. Unser Kapitän Jürgen hatte extra den Rotkäppchenkorb vom Dachboden ausgemottet und großzügig befüllt. Unser Gegner brannte förmlich auf eine Revanche für die Niederlage im Hinspiel und trat in Bestbesetzung an. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar, denn bei einem Weißiger Sieg oder Unentschieden gegen den Tabellenzweiten wären wir quasi durch. Grün-Weiß hingegen musste unbedingt gewinnen um sich zu mindestens die theoretische Chance auf den Aufstieg zu waren.

Doch das Spiel begann alles andere als gut. Denn erstmals in dieser Saison verloren wir gleich beide Doppel. Auf glattem Geläuf fanden Sebbl & Ecki nicht richtig in die Partie und scheiterten trotz aussichtsreicher Spielzüge knapp aber klar mit 0:3. Unser bisher ungeschlagenes Siegerdoppel mit Jürgen & Fred waren ein bisschen zu motiviert als sie einen 0:2 Rückstand in ein 2:2 drehten und verdaddelten letztendlich den verdienten Ausgleich in der Doppelrunde. So liefen wir gleich am Anfang einen 0:2 Rückstand hinterher. Dazu Zitat Ecki: So ein gespiele lassen wir uns aber in den Einzeln nicht gefallen 😉

Gesagt getan, Sebbl fertigte die gegnerische Zwei mit einem 3:0 klar ab, während Jürgen gegen den totsicher spielenden Krause leider seine Rückhand nicht durchbringen konnte und scheiterte. Im unteren Paarkreuz holten wir dagegen alle Punkte. Fred spielte gegen den technisch starken Lindner mit offenem Visier und schönen Tischtennis eine schnelle Satzführung heraus, leistete sich dann aber einige Konzentrationsschwächen und musste daher bis in den 5. Satz gehen. Bei Ecki sah es vom Ergebnis auch eng aus, ein 3:2 Sieg. In Wirklichkeit war es das aber gerade nicht, in den ersten beiden Sätzen versuchte sich Ecki noch mit klassischem Spiel: Aufschlag, Return, Topspin und Abschluss. Doch weil man gegen Petzold anders spielen muss 😉 stellte er um: Leere Bälle in die Rückhand, anschließend sanfter Druck im Wechsel mit mausetotem Schupf in die selbige und zum Abschluss harte Schläge in die Vorhand. Ecki war ganz abgezockt. Es folgte die Demontage vom Gegner. Die zweite Einzelrunde begann wieder mit einer Punktteilung, denn Jürgen sicherte sich nach wechselnder Satzführung und engagiertem Kampf den Sieg gegen Nürnberger. Sebbl kam mit Krause so gar nicht klar. Im munteren Tontauben schießen schieben dominierte Krause das Spiel mit einem schnellen 2:0. Nach einer kleinen Taktikumstellung von Sebbl lief es schließlich genau andersherum. Im fünften Satz fehlte Sebbl am Ende die Konzentration und letztlich Konsequenz, so dass der Punkt ärgerlicher Weise an Grün-Weiß ging. Nun stand es zwischen den Mannschaften 4:4 und es war sogar noch ein Sieg für uns drin. Ecki startete furios, leistete sich aber im zweiten Satz unnötige Wackler und zitterte sich mit einem unterhaltsamen aber für Jürgen gesundheitlich sehr bedenklichem 19:17 den Satzsieg, bevor er Lindler im dritten Satz vom Tisch fegte. Fred spielte Petzold in den ersten Sätzen ordentlich rund, schaffte es aber nicht die Konzentration bis zum Ende hochzuhalten und vertändelte den mehr als machbaren Sieg im fünften Satz. Every time fair-play 😉

In einem sehr engem Spiel, in dem immerhin sechs Partien erst in der Verlängerung entschieden werden wurden, sicherten wir uns am Ende das Unentschieden. Obwohl mehr drin war, geht das Ergebnis nach der verschlafenen Doppelrunde absolut in Ordnung. Vor Ort gab es gleich Gutes aus Jürgens Rotkäppchenkorb, ehe wir anschließend noch einmal ordentlich in gemütlicher Atmosphäre auf den Saisonverlauf angestoßen haben. Die 4. Mannschaft der SG Weißig führt damit die Tabelle mit 23:1 an und hat vier Punkte Vorsprung und die bessere Spielbilanz auf Grün-Weiß. Noch vier Spiele und wir sind auch rechnerisch in der 4. Stadtklasse angekommen. Der Aufstieg sollte damit bei dem verbleibenden Restprogramm in Sack und Tüten sein. 🙂

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Klare Sache gegen Dresden-Löbtau 4

Mittwoch 11. Dezember 2013 von Sebastian

Stark ersatzgeschächt verliert die 4. Mannschaft verdient aber zu deutlich gegen den Aufstiegskandidaten

Im letzten Spiel der Hinrunde waren die Rollen klar verteilt, wir waren schließlich bei dem Aufstiegskandidaten Löbtau zu Gast. Zudem fehlten bei uns einige Spieler, so dass wir mit dreimal Ersatz antreten mussten. Matthias, Ecki und Sebastian halfen aus. Doch zum Anpfiff waren wir immer noch zu fünft, weil Uwe sich verspätetete 😉

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Gastgeber für die Geduld und das Fair-Play! Mit umgestellten Doppeln ging es also in das Spiel. Friedbert und Sebastian hatten gegen das 40 Jahre eingespielte gegnerische Doppel keine Chance und kamen mit einem hoffnungslosen 0:3 unter die Räder. Umso überaschender war der kleine Achtungserfolg von Matthias und Ecki, die in ihrem Spiel zumindest einen Satz dingfest machen konnten. Noch kalt und nicht eingespielt verschusselten schließlich Lars und Uwe ihr Spiel, so dass es nach den Doppeln schon 0:3 stand. Doch auch in der anschließenden Einzelrunde gab es nicht viel zu holen, weil Löbtau im oberen Paarkreuz mit ganz sicherem und letztendlich auch effektivem Spiel agierte. So bissen sich an Fasold und Drittel erst Lars und später Friedbert, trotz schön erspielten Punkten, einfach die Zähne aus. Einzig im mittleren Paarkreuz konnten wir heute zwei Punkte holen. Obwohl Löbtau auch mit zwei Ersatzspielern antrat, hatten wir auch im unteren Paarkreuz keine Chance. Matthias und Ecki mussten sich gegen die beiden technisch stark aufspielenden Ersatzleute aus der 4. Stadtklasse geschlagen geben.

Mit unserer höchsten Saisonniederlage haben wir verdient gegen Löbtau verloren. Schade, dass beide Mannschaften nicht voll besetzt antreten konnten, aber umso mehr freuen wir uns auf das Rückspiel. Damit ist für unsere 3. Mannschaft die Hinrunde 2013 in der 2. Stadtklasse gelaufen. Zum Glück, denn in der Rückrunde wird alles besser. Es muss ja auch – Oder kann ja nur 🙂

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Heute: SG Weißig 3 gegen SG Weißig 3

Freitag 8. November 2013 von Julian

Ursprünglich bekannt unter dem Spiel SG Weißig 3 – SV Reick, aber dies sollte sich noch ändern.

Motivierte Weißiger mussten zu Beginn des Punktspiels bereits Rückschläge erleiden, so verloren Julian und Lars klar das erste Doppel mit 0:3, wenn auch teilweise in knappen Sätzen. Parallel konnten dies Ronny und Holm mit einem in der Summe durchaus verdienten 3:2 Sieg ausgleichen. Gefühlte 3 Stunden später war auch das dritte Doppel ausgespielt. Uwe K. und Sebl spielten einen echten Krimi und verloren diesen mit 2:3. Bemerkenswert hierbei gestaltete sich der fünfte Satz, welcher mit 18:20 verloren ging. Leider das erste von vielen unglücklichen Eigentoren.

Danach die Einzel: Julian hingegen ließ sich von den knappen Ergebnissen nicht locken und verlor lieber direkt 0:3 im ersten Einzel. Geblendet von diesem furiosem Spiel konnte Ronny leider in seinem fünften Satz nicht gewinnen. ABER DANN: Offensichtlich unbeeindruckt von Allem spielte Lars ein klares 3:0, Holm ein umkämpftes und nach jedem Ballwechsel vom Gegner eigendiskurtiertes 3:2, Uwe K. ein im letzten Satz plötzlich souveränes 3:2 und Sebl nach Startschwierigkeiten dann doch ein lässiges 3:1. So lautete der Zwischenstand 5:4.

Mit diesem guten Gefühl gingen Ronny und Julian in ihre zweiten Einzel. Leider blieben auch sie unbeeindruckt und unglücklich mit jeweils 2:3. Lars musste nun auch gegen unseren Eigendiskutierer, welcher teilweise die Gesetze der Physik auf den Kopf stellte, ran und schüttelte ihn mit 3:1 ab, ohne Diskussion! Nun aber zum krönenden Highlight des Spieltages, wo sich die FIFA noch so manches abschauen könnte. Tatsachenentscheidungen vom Schiedsrichter muss man eben doch nicht anerkennen, wie Holm uns bewies. Nach einer 1:0 Satzführung machte er im zweiten Satz den entscheiden Punkt zum 12:10 auf der Kante. Leider wollte dies weder der gegnerische Spieler noch seine gesamte Mannschaft (welche einen Blick auf das Geschehen hatte, wie als würde ich von hier eine Schneeflocke auf dem Nordpol sehen) wahrhaben. So kam es zu hitzigen Bemerkungen und dem Entscheid vom Holm (immer vom Fair-Play-Gedanken getragen) die Schiedsrichter- entscheidung aufzuheben und auf Wiederholung zu entscheiden (wohlgemerkt als Spieler). Als ihn daraufhin der Gegner nur noch sagte: „Was, Wiederholung???“, war es endgültig vorbei und Holm bediente die Zähltafel selbst und schenkte dem Gast besagten Punkt. So also plötzlich 11:11. Ein ungläubiger und leider auch inkonsequenter Schiedsrichter Julian sagte sich wohl: Na wenn er es unbedingt will… Holm verlor daraufhin diesen Satz und leider auch das Match mit 1:3. So war dieser Abend mental gelaufen. Lediglich Sebl schaffte im letzten Einzel noch den Sieg und beschwor so das Entscheidungsdoppel. Julian und Lars konnten aber auch dieses Spiel nicht gewinnen und verloren ohne eine echte Chance mit 0:3. -> Endergebnis 7:9

Gelernt haben wir immerhin an diesem Abend, dass Schiedsrichter immer recht haben, sofern sie das auch wissen 😉

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5. Herren im Pokal überfordert

Donnerstag 5. September 2013 von Matthias

Die SG Weißig 5 konnte gegen die 3. Herren des SV Universitätsklinikum nur an Erfahrung gewinnen und ging mit 1:8 unter.

In Summe waren unsere Gäste auch die drei Klassen besser in der sie ja auch spielen. Ein Ausrufezeichen konnte aber Nick setzen, der uns freundlicherweise ausgeholfen hat damit wir nicht in Unterzahl antreten mussten. Gegen Arlt erkämpfte er einen knappen 5-Satz Erfolgt. Nach 0:2 Sätzen und 5:7 Rückstand im 3. Satz konnte er die Partie noch einmal drehen. Im 5. Satz hat er dann noch Nervenstärke bewiesen und drei Matchbälle abgewehrt, bevor er dann mit 14:12 gewann.

Wir gratulieren unseren Gästen zum weiterkommen und bedanken uns für die schönen und fairen Spiele.

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Generalprobe geht daneben

Mittwoch 4. September 2013 von Sebastian

Die SG Weißig 4 scheitert in der ersten Pokalrunde gegen die höherklassige BSV AOK Dresden mit 2:8

Eine Überraschung ist an diesem Abend für unsere vierte Mannschaft ausgeblieben, denn obwohl der Favorit nicht in Bestbesetzung angetreten ist, setzte sich die höherklassige Mannschaft aus der 2. Stadtklasse Dresden durch. Die Gäste wussten mit einem engagierten Auftritt und schönem Tischtennis zu überzeugen und konnten das Ergebnis mit 8:2 klar gestalten. Einzig Sebastian und Ecki im Doppel gegen Hartung und Leipner sowie Ecki im Spiel gegen Bittner konnten mit jeweils 3:1 Punkte für die SG Weißig erzielen. Es war dennoch ein enges Spiel, denn vier Partien gingen erst im fünften Satz verloren. Mit ein bisschen besserer Vorbereitung und Fortune wäre durchaus mehr drin gewesen. Das Ergebnis geht in Ordnung, wir danken den Gästen der BSV AOK für spannende Spiele und ihr gelebtes Fair-Play! In nur einer Woche startet dann die SG Weißig 4 mit einem Heimspiel gegen Verserte 3 in die Punktspielsaison.

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1. Herren verpasst Überraschung

Sonntag 20. Januar 2013 von Holm

Fehlendes Fairplay der Gäste überschattet eine umkämpfte Partie

Nach starken Auftritten der taktisch umgestellten Weißiger Doppel und eine schnelle 2:0 Führung folgte der Aufreger der Partie, der diesem Spiel einen faden Beigeschmack geben sollte. Im hartumkämpften 3.Doppel von Lars & Holm entschied eine krasse Fehlentscheidung beim Stand von 9:9 des Schiedesrichters und fehlendes Fairplay der Gegenspieler eine Partie im 5.Satz. Nach dem Spiel erklärte der Schiri – der den Fehlaufschlag nicht sehen konnte weil er nicht stand – dass er zu diesem Zeitpunkt „[…] nicht auf der Höhe gewesen ist […]“ – er entschied nach Beeinflussung seiner Mitspieler zu dessen Gunsten – es war eine Schiri – Entscheidung, die wir nur schwer akzeptieren konnten und die den weiteren Verlauf des gesamten Spiels beeinflussen sollte. Während an allen bis auf Philipp die erste Einzelrunde förmlich vorbeilief, stand es zu Beginn der 2.Einzelrunde aus unserer Sicht 3:6. Erst hier entwickelten Olli und Georg ihren Kampfinstinkt und forderten ihre Gegner. Leider blieb am Ende nicht viel zählbares stehen, Olli erging es im 5.Satz trotz 3 Matchbällen mit 14:16 besonders bitter. In der Mitte folgten dann 2 umkämpfte 5 Satzspiele, Philipp spielte nicht schön aber effektiv einen Sieg gegen den erfahrenen Ahnert heraus, Rainer unterlag am Ende im 5. Satz trotz starken Spiel – schade. Lars und Holm konnten in ihren abschließenden Partien keinen Satz gewinnen, zu stark heute das untere Paarkreutz.

Fazit: Mit einer Niederlage gegen einen bisher ungeschlagenen Aufstiegsaspiranten können wir leben – der fade Beigeschmack der Partie wird uns allerdings noch eine Weile beschäftigen. Wir wünschen der 2.Herren von Motor Mickten mehr Glück gegen die 4.Herren von TTV Dresden sowie eine faire Partie um den einzigen Aufstiegsplatz…

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